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Dienstag, 8. Januar 2013

Wie ein Altar zum Altar wird

Der Altar - Ein Ort für Kräfte und für die Kommunikation zwischen dem göttlichen oder der Energie und einem selbst. Oder einfach eine Ehrung für die Ahnen? Oder für eine bestimmte Göttin? Oder für ein Fest des Jahresrades? Oder doch für etwas ganz was anderes? 


Einen Altar zu gestalten ist etwas ganz persönliches und nichts was man einfach so nachmachen kann, schließlich soll der Altar ja nicht nur hübsch anzusehen sein. Jeder Altar ist individuell und wirklich jeder sieht anders aus, so wie jeder Mensch eben auch individuell und anders ist. 
Er kann zu einem Platz werden, so wie oben schon erwähnt, wo man die Ahnen ehrt, bestimmte Götter oder Jahreszyklen, oder alles gleichzeitig. So wie man es eben will.
Der Altar kann einem Schutz bieten, einem Ratschläge geben oder einfach ein Ort sein, wo man wieder Kraft tanken kann, je nachdem, wie man ihn eben gestaltet. Man sollte außerdem nicht so lange überlegen, was RICHTIG oder FALSCH wäre bei der Altargestaltung, denn schlussendlich spielt das keine Rolle, denn es muss sich für dich selbst gut anfühlen und genau nach dem Verfahren sollte/kann man seine Altargegenstände aussuchen. Allerdings sollte man sich immer fragen, wenn man zb. nach einem bestimmten Thema gestaltet, OB dies oder jenes auf den Altar sollte und den Sinn des Themas widerspiegelt oder zerstört. 
Allgemein gestaltet es sich einfacher, wenn man zuvor weiß was man eigentlich will und dann nach dieser groben Struktur den Altar gestaltet.

~ Zuerst sollte man wissen, was man will und dann die Objekte suchen. ~

WAS kann denn alles zu einem Ritualgegenstand werden? Eigentlich so gut wie alles, womit man etwas verbindet, das kann bei jedem etwas anderes sein. Fotos von Ahnen, Edelsteine, Kerzen, andere Bilder, Naturgegenstände, wie Zweige oder ähnliches, Gefäße, Kräuter, Ritualutensilien, Räucherutensilien und und und . . .
Wie gesagt muss jeder nach SEINEN Ritualgegenständen schauen. Dazu kann man zum Beispiel auf Flohmärkten stöbern oder allgemein bei Märkten näher hinschauen, ob man denn etwas besonderes findet, das gut auf den Altar passen könnte. Auch kann man einfach Einkaufszentren besuchen, denn auch die können ihre magischen Orte haben ;D 
Ich zum Beispiel hab meine ganzen Edelsteine auf Märkten entdeckt und musste mir die sofort kaufen, nicht mit dem konkreten Gedanken, das könnte auf meinen Altar passen, sondern eher weil sie mich "magisch" angezogen haben. Anderes finde ich zum Beispiel in Einkaufszentren, wie Gefäße oder ähnliches :)
Das wichtige beim Aussuchen von Ritualgegenständen ist eigentlich, dass man die (symbolische) Bedeutung seines Objekts oder eben Gegenstandes genau kennt, ansonsten könnte man ja auf seinem Altar was anderes aktivieren, was man gar nicht wollte ;)

 ~ Jeder Gegenstand kann zu einem Ritual/Altargegenstand werden ~

Wenn man dann seine ganzen Gegenstände zusammen hat und ein grobes Konzept hat zu welchem Thema das sein soll, oder eben was man damit bewirken will, braucht man noch einen geeigneten Standort, was wieder vom Thema des Altars abhängig sein kann. Aber gehen wir mal davon aus, dass es ein fester Altar sein soll, dann würde ich persönlich vorschlagen, dass man sich einen schönen zentralen Bereich sucht und etwas standhaftes worauf man die Gegenstände stellen kann.
Kommoden bieten sich da sehr gut an, da kann man oben einen schönen Altar gestalten und hat dann in den Schüben noch viel Platz um Vielerlei zu verstecken oder unterzubringen.  
Für diejenigen, die aber noch im Besenschrank sind, mag das vielleicht keine so gute Lösung sein, weil man nicht will, dass man das schon so deutlich sieht, dass man danach lebt. Entweder muss man dann auf einen Altar verzichten oder sich mit einer kleineren Ausgabe zufrieden geben ;) 
Wenn man zum Beispiel ein Schränkchen oder einen Schrank hat, der "geräumige" Schubladen hat, kann man da einen ausziehbaren Altar einbauen, den keiner dort erahnen würde ;)
Wie man dann schlussendlich die Gegenstände angeordnet werden, ist jedem selbst überlassen, da kann man strukturierten Vorlagen folgen, oder einfach so dekorieren, wie einem danach ist.

mögliche Altarstruktur
Ich hab meinen persönlichen Altar auch eher so dekoriert, wie mir danach war und ich muss selbst noch einiges finden, damit mein Altar, seinen ganz persönlichen Charakter erhält, sodass ich mit ihm arbeiten kann.
Eure Montuna Witchka :)


Freitag, 4. Januar 2013

Kleiner Zimmeraltar :3

Ich wollte schon immer mal einen magischen Ort in meinem Zimmer haben. Einen Fleck wo sich die Kraft sammeln kann und wo ich auftanken kann und das nicht nur im Bett ;)
Aber bisher hatte ich nie eine Idee, wo ich so einen kleinen Altar hinpacken sollte und auch ein bisschen Zweifel, wenn man ihn sehen sollte, wenn ich zum Beispiel Freunde einlade, die damit nichts anfangen können oder nicht wissen, dass ich nach sowas lebe. Doch dann dacht ich mir, dass ich in dieser Hinsicht an mich denken sollte, schließlich ist das mein Zimmer, indem ich sogesehen tun und lassen konnte was ich will.
Schwupps, hab ich dann mal mein Zimmer aufgeräumt und mein kleines Schränkchen leer geräumt, indem nur alte CDs lagerten, die ich sowieso nicht mehr anhöre, weil ich längst in der Hinsicht auf meinen Pc umgestiegen bin.


So ist dann mein kleiner Kraftplatz entstanden, wo ich auch meine ganzen Utensilien unterbringen kann. Noch sieht er ein bisschen leer aus, weil ich noch nich alles einräumen konnte. Zum Beispiel für meine Kräuter fehlen noch die dazugehörigen Einmachgläser, weil ich nicht alles vollbröseln will. 
In den Schubladen sind sozusagen meine "Werkzeuge", Bücher, Kerzen, Anzünder und mehr von diesem Stuff.  In den 4 "Kästen" ist dann der eigentliche Altar, der jap, noch ziemlich spährlich aussieht, aber naja, bis jetzt hab ich nicht so viel dafür, aber das wird sich bestimmt noch ändern. 
Bis jetzt liegen meine Steine da, mit denen ich gern arbeite, vorallem mit dem großen Mondstein, der einer meiner Lieblingssteine ist und meistens unter meinem Kissen liegt. Dann haben wir da noch mein Tarot, dass sich dort seinen festen Platz eingerichtet hat und wahrscheinlich auch dort bleiben will. 
Unten links ein paar Gefäßchen mit Kräuter drin, aus denen ich Anhänger mache und mein Messing-Bergkristall-Pendel, dass stolz auf der Triquetra tront, dass ich von Bianca bekommen hab. Und rechts ist mein Grimoire, dass ich nicht in eine Schublade packen kann, da ich es immer mal wieder brauche.
Entweder zum nachschlagen oder zum arbeiten, wenn ich einen neuen Eintrag machen will :)

Ich finde es schön, dass ich ein Stück von mir in meinem Zimmer endlich verwirklichen konnte, sehr altarisch sieht's noch nicht aus, aber ehrlich, das wird sich noch ändern ;D Aber für den Anfang find ich das ganz okey und mir gefällts :)
Was meine Freunde oder meine Familie darüber denkt, ist mir ziemlich wumpe, sie müssen sich damit halt arrangieren oder einfach nicht zu mir ins Zimmer gehen ^^
Ich wünsch euch noch nen traumhaften Abend :)
Montuna