Freitag, 31. August 2012

kleine Auszeit :)

Ja, ich will bekannt geben, dass in der nächsten Woche und vorallem in dieser Woche bis Anfang September nichts von mir kommen wird, ist eigentlich jetzt schon ein Wunder, dass ich den Weg und die Zeit gefunden hab, um an den Laptop zu kommen. Der Blog liegt nicht flach, auf keinen Fall!

Ich bin nur einige Zeit nicht da, da ich in einem bekannten Volksfest meiner Region arbeiten musst, an einem kleinen aber feinem Stand werd ich stehen, der schon seit Generationen von meiner Familie geführt wird.
Am Tag muss ich also arbeiten und Kinderherzen höher schlagen lassen und am Abend, sprich in der Nacht, geh ich weg mit meinen Freunden feiern ^^
Bin ja schließlich auch nur ein Teenager, der seinen Spaß haben will, auch wenn ich gern den Blue moon gefeiert hätte, aber dazu hab ich wirklich keine Zeit. Sehen tu ich ihn ja sowieso, da ja alles auf einem Festplatz unter freiem Himel stattfindet.

Jedenfalls, werd ich nicht so magisch unterwegs sein und einfach Teenager sein. Fehler machen, Spaß haben und das Leben einfach genießen :) Ich hoffe mir nimmt das keiner übel, und wenn einer es doch tut, dann kann ich ihm leider nicht helfen.
Natürlich wollt ich noch meine Broom-closet-Reihe fertig machen, wo ich lange recherchiert hab, aber das kommt eben danach, achja und wenn ich wieder da bin, dann schreib ich natürlich was über den Blue moon :)
Hab bei meinem ersten schon viel gelesen und auch gelernt und das will ich natürlich hier teilen :) Wofür hab ich denn sonst diesen Blog? wohl kaum, dass er nur schön aussieht (das mir bisweilen nicht ganz so gelingen mag, aber momentan bin ich einigermaßen zufrieden) oder dass er in irgendeiner Ecke des Internet vergammelt. Nope so solls nich sein ^^

Ach und wer mich treffen mag, der kann bei CONTACT nachschauen, da stehen meine erkennungsmerkmale drin, die ich aber dann wieder rausnehm, wenn die Zeit des Feierns vorbei ist ^^

Bis dann :)
Eure Monta

Samstag, 11. August 2012

Yes! I can drive a Broom! (1)


JA! Ich kann einen Besen fahren, hab ja erst letztens noch meinen Führerschein im Juli erfolgreich bestanden. War kein großes Hexenwerk, auch wenn ich doch um ein wenig Beistand gebetet hab. Tatsache ist, dass Magie, Hexentum und Gott/Göttin einen festen Bestandteil in meinem Leben haben. Es gehört einfach zu mir, genau so wie ich bin und will man so nicht auch von seinen Freunden und seiner Familie akzeptiert werden?


Mir jedenfalls geht's schon so. Allerdings ist es ein wichtiger Schritt aus dem Besenschrank herauszutreten und reinen Tisch zu machen. Ob nun der Schritt "Familie" oder "Freunde" der schwierigste ist, ist so gesehen bei jedem unterschiedlich. Es kommt natürlich darauf an, in welcher Umgebung man lebt, wie man das heikle Thema anspricht und was man selbst mit "Hexe sein" umgeht. Daraus entstehen dann viele unterschiedliche Situationen, wie die Familie oder bzw die Freunde reagieren. Klar, kann man sowas nie einschätzen und man wird vielleicht die ein oder andere Überraschung erleben, aber ein wenig hilft es doch, wenn man sich mal mit diesen Fragen auseinandersetzt.

Warum, wenn es anscheinend manchmal ziemlich stressig sein kann, sich zu outen, macht man es dann? Sollte man es dann nicht lieber bleiben lassen und einfach im Geheimen weiter machen? 
Ich finde, das sollte jeder selbst für sich entscheiden, aber man sollte nicht aus den falschen Gründen, den Schritt in die Öffentlichkeit tun, wenn man es nur macht, weil man Aufmerksamkeit will, aus dem Rahmen fallen will, sich mysteriöser machen will und und und ist hier eigentlich fehl am Platz und sollte sich dann erstmal Gedanken drüber machen, wie ernst man denn Magie und Hexentum überhaupt nimmt. 
Wenn man allerdings wahrhaftig praktiziert, und es das ist, was man will und das auch mit seinen Freunden und Familie zu teilen , sollte man unbedingt vorbereitet sein, bevor man vor seine Familie tritt. Wenn man einfach sagt "Ich bin eine Hexe, akzeptiert das mal", werden sie einen womöglich für übergeschnappt halten und höchstwahrscheinlich nicht für ernst nehmen. Sie stellen sich etwas anderes vor, was es heißt eine Hexe zu sein, weswegen es wichtig ist, sie aufzuklären, ihnen zu ERklären was eine "Hexe sein" bedeutet und auf alle Fragen eine Antwort zu wissen, dadurch sehen sie dann, dass es einem ernst ist und keine Spinnerei, die man zufällig in einem Fantasy-Buch gelesen hat oder dergleichen. Man muss ihnen helfen es zu verstehen, man könnte gemeinsam darüber googeln, um es noch präziser zu erklären. Jedenfalls ist Vorbereitung das A und O in dieser Geschichte.

Natürlich kann es sein, dass sie es nicht akzeptieren, damit nicht klarkommen oder es verurteilen, dann sollte man aber nicht den Fehler machen, es ihnen aufzuzwingen oder sich einschüchtern zu lassen. Man sollte dann halt einfach so weitermachen wie bisher und sie von allen raushalten. Man muss selbst wissen, womit man zufrieden ist und es akzeptieren, wenn andere es nicht können.
Wenn man weiß, dass die Familie es von Haus aus nicht akzeptieren wird/kann, beispielsweise, wenn sie schon öfters klargemacht haben, was sie davon halten, dann sollte man es wohl lieber lassen.
Aber das wichtige ist auf jeden Fall, vorbereitet zu sein, sich Gedanken darüber machen, WIE man es sagt, WO man es sagt und WANN man es sagt.

In den letzten Wochen hab ich mich intensiv mal mit dem Thema beschäftigt, dadurch andere Hexen kennengelernt, die ich sozusagen interviewed habe und deren Erfahrungsberichte ich zusammenfassen und einzeln posten werde. Aber ich hab mich natürlich nicht nur mit den deutschen Hexen zufrieden gegeben, schließlich wird das Hexentum ja nicht nur in Deutschland praktiziert, sondern überall auf der Welt und so hab ich auch einige amerikanische Hexen befragt. Zum Schluss der Besenschrank-Reihe kommt dann natürlich mein eigener Erfahrungsbericht, wie das bei mir abgelaufen ist.
Wie war euer Outing? oder seid ihr immer noch im Besenschrank? ;D

blessed be
Montuna Witchka

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Freitag, 3. August 2012

Rainy Lammas o. Anekdoten von Monta

Ich wünsch jedem nochmal ein gesegnetes Lammas! :)
Aber wenn Lammas ist, warum hab ich dann ein Bild von Moos gepostet? Normal müsste man ja eins von Weizenähren nehmen oder ähnliches, aber hier gehts ja nich um die Allgemeinheit, sondern um mich. Jap, ich stell mich mal ganz dreist in den Mittelpunkt und will von meinem Lammas Ritual berichten.
Eins hab ich gelernt. Niemals kommt etwas so wie man es will. Auf irgendwie ist es doch anders oder etwas unerwartetes passiert.

Ich hab mich sehr auf Lammas gefreut, war aber wie gewöhnlich zu faul oder doch zu beschäftigt, um es dann so richtig zu planen, zwar wusste ich, was ich so grundlegend machen wollte für Lammas die ganzen Monate lang, aber so richtig zu planen und vorbereiten hab ich dann doch erst ein zwei Tage davor angefangen. Natürlich hab ich alles drauf ausgelegt, dass schönes Wetter ist. Ich hab nichtmal nen Gedanken dran verschwendet, dass es vielleicht nicht so ist, wie man sich das gern wünschen würde.

Dann war endlich Lammas, ich schon voller Vorfreude mich zur mitternächtlichen Stunde aus dem Haus zu schleichen und ein Ritual abzuhalten. Leider alleine, weil ich natürlich so kurzfristig keine Leute gefunden hab, die das mit mir machen würden. Jedenfalls saß ich dann so in meinem Zimmer, hatte schon meine Ritual-Kleidung an, alles was ich mitnehmen wollte in einen Korb gepackt und hatte mir sogar die Haare dafür geflochten. Dann wurden meine Pläne allerdings mit einem einzigen Donnergrollen über den Haufen geworfen. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass es regnen könnte oder sonst irgendwas anderes passieren würde.

Jedenfalls war dann meine Planung ziemlich zwecklos, da es mittlerweile aus Containern (ja! nichtmal mehr aus Kübeln!?) zu schütten begonnen hatte. Ich wollte Lammas feiern, nur wusste ich dann nicht mehr wie und hab natürlich meinen Unmut kund werden lassen, an einer geliebten Freundin von mir, die dann prompt zu meinem klagenden Gelaber meinte.

"Oder die Hände über den Kopf und schreiend im Kreis rennen"


Die Vorstellung wäre lustig gewesen, aber kurzfristig fiel mir dann doch etwas anderes ein, von etwas Regen wollte ich mich schließlich nicht einschüchtern lassen und machte ein eher simples Ritual. Ich holte ein gelbes Blatt samt Filzstift und einem Glas, als sich dann endlich eine Idee für ein Ritual hatte. Dazu schnitt ich aus dem gelben Blatt Kreise aus, 3 an der Zahl, und schrieb darauf meine Wünsche für die Zukunft, danach huschte ich dann endlich hinaus in den Regen, tanzte eine Weile und fühlte mich lebendiger denn je, das Moos trug dazu viel bei, sodass ich mich fühlte, als würde ich auf Wolken tanzen, denn Moos wächst eigentlich hauptsächlich in unserem Garten ;D

In meinem Ritual dann, legte ich die Blätter auf die Erde und stellte das Glas darauf, dass dann symbolisch die Wünsche und die Kraft der Göttin auffängt (wasser, da ja bekanntlich das Meer die göttin repräsentiert)

So kurz war es doch was einzigartiges, obwohl es nicht geplant war ;)
Aber das Leben hält einem ja immer ein paar Überraschungen bereit :)

Blessed be
Montuna Witchka

Lammas - Lughnassadh

1. -3. August
Mondfest,
wenn die erste Ernte beginnt
Der Tag an dem die Ernte eingefahren wird, ist auch genau der Tag, an der man seine Kräuter sammeln sollte, zumindestens einige, die zu diesem Zeitpunkt ihre volle Kraft entfalten und es sich somit lohnt, sich ein paar zu schnappen ;)
Altbekannt nennt man es auch "Schnitterfest" oder "kornfest", weil an diesem Tag die Felder abgeerntet wurden. Alte Legenden besagen sogar, dass der Sonnengott Lugh, nach dem das Fest benannt wurde, während der Ernte von Halm zu Halm springt, dabei tanzt, um sich nochmal richtig auszupowern, bevor seine Kraft noch weiter schwindet.

So ist auch der Altar meist traditionell mit Weizen, Gerste oder Hafer, frische Früchte und Brot geschmückt, dabei wird den Göttern gedankt für die Ernte und um ein weiterhin fruchtbares Leben gebeten. Es ist einfach die Zeit der Ernte, der Sommer geht zu ende und der Herbst naht, deswegen sollte man die restlichen warmen Tage besonders nutzen.

Bräuche:

x einige Samen, der Ritualfrüchte oder anderen, werden eingepflanzt, damit sie keimen können 
x Brot backen darf eigentlich nicht fehlen und ist sehr weit verbreitet, ist ja schließlich das "Fest des Brotes" was Lammas grob übersetzt heißt.
x das Flechten von Weizenähren und Kornpuppenbinden, die dann im nächsten Jahr an Lammas verbrannt werden, sodass man neue machen kann, die ihren rituellen Zweck erfüllen können und einem hoffentlich ein fruchtbares Leben in jeder Hinsicht bescheren.
x Auch haben Steine eine besondere Bedeutung, die jetzt viel Energie enthalten sollen, so wird der Kreis meist auch mit Steinen gezogen
x Die Kräuterernte abschließen
x Bei der Ernte des Feldes werden auch einige Ähren stehengelassen als Dank für die Götter

Lammas-rächerung nach Scott Cunningham


  • 2 Teile Weihrauch
  • 1 Teil Erika
  • 1 Teil Apfelblüten
  • 1 Teil Johannisbeerblätter
  • ein paar Tropfen Ambra
In Irland wird das Fest übrigens immer noch gefeiert, dass angeblich den ganzen Monat anhalten soll, da in ihrer Sprache anscheinend (ich bin mir da nich sicher) August, Lughnassadh heißt.
Naja, so viel dazu ;D 

Blessed be 
Montuna Witchka