Sonntag, 17. Februar 2013

Gedanken zum Jahresrad

Das Rad umgibt uns allezeit in den verschiedensten Formen, mal bemerken wir es, 
mal nicht, aber dennoch ist es stets da.
Es dreht sich im Wechsel der Jahreszeiten, im Erblühen, 
Aufblühen und Verwelken der Pflanzen und vielen anderen Dingen.

mein Jahresrad in meinem Grimoire
Es heißt das Jahresrad zu begehen sei eine sehr magische Erfahrung und eine wundervolle Gelegenheit mit den Festen in Kontakt zu kommen und vor allem die Bindung zur Natur und gegebenenfalls zu Gott und Göttin zu festigen oder überhaupt erst zu finden. 
Natürlich reicht es als Einstieg meiner Meinung nach vollkommen, wenn man sich erstmal den Festen annähert, die einen von vornherein ansprechen, aber dann denke ich, ist es eine gute Idee einfach mal alle zu begehen, um ein Gefühl für den Rhythmus des Jahresrades und der Natur zu bekommen, denn Beide haben ja sehr viel miteinander zu tun, da das Rad sich ja aussschließlich an der Natur orientiert und sie ehrt. 
So muss das Jahresrad dann eigentlich gar nicht den Göttlichen Aspekt haben, wenn man diesen nicht mit rein bringen, weil man vielleicht doch andere Gottheiten verehrt oder nur einen. So kann es meiner Ansicht nach, auch ziemlich individuell werden, nicht nur, weil man die Rituale selber erstellt und entscheidet, was man dabei macht, sondern auch, indem man selbst bestimmt was das Jahresrad für einen selbst bedeutet.

mein Jahresrad im Grimoire
Für mich hat es viel mit der Natur zu tun und auch mit dem Göttlichen, da ich an Gott und Göttin in ihren verschiedenen Aspekten glaube. So kann ich nicht nur den Wandel der Natur ehren, sondern auch die göttliche Geschichte, die dahintersteckt und diese ebenfalls wieder in der Natur wiederfinden.
Dazu wollte ich auch schon lange mal einen Eintrag in mein Grimoire machen, indem ich das RAD einfach mal aufzeichne. Natürlich war mir das wieder mal nicht genug und ich wollte noch einen schönen Chant, bzw. ein schönes Gedicht zum Jahresrad dazuschreiben, aber weil ich einfach grottig im Dichten bin, wollte ich eins im Internet finden, was mir aber prompt einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, da ich wirklich kein einziges Gedicht zum Jahreskreis fand, immer nur Gedichte zu den bestimmten Festen, aber ich wollte es eben allgemeiner, also musste ich selbst die Feder schwingen, was mich einige Stunden gekostet hat.
Achja, außerdem hab ich das ganze auf Englisch gemacht, fällt mir einfach irgendwie leichter in dieser Sprache zu dichten, da man mit wenigen Wörten schon viel aussagen kann. Natürlich will ich es euch nicht vorenthalten und wäre auch nicht abgeneigt ein paar Gedanken von euch dazu zu hören :)

The wheel of year

The wheel of year,
is always here,
In movement, wisdom and in grace,
eternal in its own pace.

Sometimes we watch the candles burn,
waiting for the sun's return.
Sometimes we just dance around,
so that the magic spell is bound.

Sometimes we just chanting out,
the witches rune it is about.
Sometimes the incense we burn,
shall good spirits to us turn.

Representing birth, life and death,
shall we know with every breath.
To honor this divinity,
notice the souls in plant and tree.

 by Montuna Witchka

Es war genau das, was ich wollte und dadurch, dass ich es doch selber gemacht hab, klingt es für mich doch ziemlich gut, wo ich doch eigentlich so gar nicht dichten kann. Aber daraus hab ich auch etwas gelernt. Was man verzweifelt woanders sucht, könnte eigentlich schon lange bei einem selbst sein, man muss nur den Stift zücken und es aufschreiben, jetzt mal auf mein Gedicht hier bezogen.
Ich bin stolz drauf und ich hoffe euch gefällt es genauso wie mir.

Blessed be
Montuna Witchka

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