Mittwoch, 28. September 2011

Hexenname - Magischer Name

Ich will kurz ein anderes Thema ansprechen, das zwar mit dem Hexennamen zu tun hat, aber eigentlich nur indirekt.
Denn um das 16. und 17. Jahrhundert war er von großer Wichtigkeit, was heute ein wenig in Vergessenheit gerät, was ich zu ändern versuche.
Zu dieser Zeit herrschten die Hexenverfolgungen in Europa die 100 tausende Opfer forderte, ungefähr 30% davon waren Männer und Kinder.
Aber nun gut.
Im 16. Jahrhundert fand sie ihren Anfang in Frankreich, während Kriege, Krankheiten und andere Naturkatastrophen die Menschen von Europa heimsuchten und so Angst und Panik stiftete. Die Endzeitstimmung kroch einem damals als Gläubiges Schäflein der Kirche ins Gemüt, da die Priester die „großen und schrecklichen Zeichen am Himmel“ auf Schadenszauber zurückführten und man somit seinen Sündenbock schon gefunden hatte. Die weisen Heilerinnen, Hebammen und naturliebenden Frauen, den Hexen.
Der Funke, der die Feuer schließlich zum brennen brachte, ist also auf die Kriche zurückzuführen, die den Hexen einen Pakt mit dem Teufel unterstellten. Selbst in der Bibel selbst liest man Hexen und Frauenfeindliche Dinge, aber nicht nur hier, sondern auch in anderen christlichen Lektüren:

´Die Hexen sollst du nicht am Leben lassen` (2.Mose 22,17)

"Weiber sind von der Natur zum gemeinschaftlichen Genuß bestimmt."
(Kapokrates, Frühchrist und Klostergründer)


"Die Frau ist ein Mißgriff der Natur... mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger...eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann...die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann."
(Thomas von Aquin, hl., Kirchenlehrer, 1225-1274)


Jedenfalls geschah damals viele Dinge, für die man die Hexen beschuldigte. Für verdorbene Ernten, Hungersnöte und und und.
So begann jedenfalls die Hetzjagd auf die Hexen. Es gab kein allgemeines Bild nach dem man Hexen aussuchte, es wurden Adelige, Beamte, einige Priester und sogar Kinder ab 4 Jahren misshandelt und hingerichtet.
Für mich zeigt das wie gnadenlos und intolerant die christliche Kirche gegen andere Ansichten vorgeht.
Um eine Person der Hexerei zu beschuldigen, bedarf es damals nicht viel. Neid, Zorn und Hass waren die meisten Motive, die schon einer Hexe den Untergang brachte. Selbst eine ungeprüfte Anschuldigung eines übereifrigen Gläubigen wurde zu einer Verhandlung gemacht und führte dann wie alle Verhandlungen zu einer Verurteilung und Hinrichtung.
Denn das Urteil wurde immer schnell gefällt und vorallem ebndgültig.
Man glaubte mit bestimmten Inidzien konnte man Hexen enttarnen:
Dazu zählten:
Mangelnder oder gar kein Krichenbesuch, vor einem Unwetter auf einem Feld gesichtet zu werden, bestimmte Körpermerkmale (wie komische Narben oder dergleichen) aufweisen, wissen über Kräuterkunde, ein schlechter Ruf, Freundschaft/Verwandtschaft zu eienr bereits verurteilten Ehxe, geringes Körpergewicht, bestimmte Haarfarbe (meist rot) usw. .  .
All diese „indizien“ wiesen laut der Kriche auf einen Pakt mit dem Teufel, der btw auch nur eine Erfindung dergleichen ist, hin.
Das übliche Verfahren war: anklagen, foltern, verurteilen und verbrennen.
Denn die Angeklagten wurden solange gefoltert bis sie ein umfassendes Geständnis abgaben. Dadurch wurden auch unschuldige Überführt, die ihrer Qual ein schlichtes Ende setzen wollte.
Manche jedoch schwiegen eisern und hielten jede Folterung mehr oder weniger stand, was aber die wenigsten waren, aber auch sie wurden anschließend verbrannt. Wer schwieg musste ja eine Hexe sein, man kann ja nicht auf die Idee kommen, wenn keiner was sagt, dass derjenige vll ncihts wissen könnte tjaaaaaaah.
Man wurde gefoltert bis aufs Blut, beliebte foltermethoden waren folgende:
Daumenschrauben, Beinschrauben, der Stock ( ein Gerät mir eisennägeln), das Strecken, Holzspähne unter die Nägel treiben, Nägel ziehen, in Kaltes Wasser tauchen, mit in Schwefel getauchter Feder empfindliche Stellen verbrennen, in brennend heißes Wasser tauchen usw. .  .
Es gab auch noch beliebte Prüfungen um anders zu testen, ob man eine Hexe war oder ncith, dies kam einem Geständnis gleich. Man nannte es Wasserprobe, man fesselte die jeweilige Person, an Hänen und Füßen und band auch diese Gliedmaßaen aneinander.
Danach wurde noch ein längerer Strick an Händen und Füßen befestigt und anschließend wurde man ins Wasser geworfen, wenn der Angeklagte unterging und dann schließlich ertrank, war es ein unschuldiger und praktisch sinnlos getötet, aber schwamm man oben, so wurde man als hexe enttarnt und wieder aus dem Wasser gezogen, um anschließend verbrannt oder anders hingerichtet zu werden.




Eine Hexe die auf der oberfläche schwimmt, schon der Versuch aufzutauchen und Luft zu holen, galt als Enttarnung

Aber selbst auf dem Weg zur Hinrichtung war man vor Folterungen nicht sicher, es wurde einem die Rechte Hand abgehackt, Gliemaßen gebrochen und ähnliches.
Es war eine grausame Zeit, die die Kriche eingeleitet hatte.
Wer noch mehr über Hexenverfolgungen lesen will, sollte einfach mal im Internet nach den entsprechenden Seiten suchen und man wird fündig werden.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema, wie ich schon am Anfang betonte, war der Hexenname damals sehr wichtig, aber warum eigentlich?
Naja es war ja so, dass wenn man angeklagt wurde, solange gefoltert wurde, bis man gestand. Der Hexenname war ein Schutz nicht enttarnt zu werden, wenn man zb in einem Coven war, so konnte die eine Hexe die Namen der anderen nicht verraten und sie nicht ins Verderben stürzen, weil man als ‚Hexe damals nur unter seinem Hexennamen in der magischen Gesellschaft bekannt war.
Natürlich hat der magische Name nicht nur eine geschichtliche Bedeutung oder Vergangenheit, sondern auch einen magischen Sinn. Ein Magischer Name sollte einen selbst, beschreiben wie kein anderer. Es kann ein Name sein, den man zufällig im Internet oder anderswo entdeckt, es kann ein selbstgebastelter aus Buchstaben sein, dem man eine persönliche Bedeutung zuspricht, man kann mehrere Namen zu einem zusammenfügen. Ein gut gewählter Name kann einen dann sogar im Ritual helfen.
Wenn man von der Arbeit oder von der Schule nach Hause kommt kann man mit dem namen den Alltag abstreifen und in die magische Welt eintauchen, deshalb sollte man auch heute, nur seinen Magischen namen, den Leuten anvertrauern, denen man auch traut.
 Hier einige Beispiele als Inspiration:
Zsmsetzung:

Du magst die Göttinnen? Dann setze deinen Namen doch aus ihnen zusammen:
Zb: Luna   Diana  Inanna = Luriana

Oder du suchst dir einen Namen aus einer Liste, aber dann ist er eben nicht mehr so einzigartig.

Den magischen Namen wählt man mit Gewissen aus, wenn man gewillt ist weiter in die Magie einzusteigen, ich habe meinen gewählt, als ich gemerkt habe, dass ich auf dem altern Weg wandle und wollte diese Begebenheit mit der Entscheidung eines magischen Namens unterstreichen. Das wichtigste dabei ist jedoch immer, dass man sich damit wohlfühlt und dass man die Bedeutung des Namens kennt.
Blessed be Montuna Witchka

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